Darfur — Krieg, Gewalt, Vertreibung
Der Konflikt in Darfur ist eine seit 2003 andauernde bewaffnete Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Volksgruppen in Darfur und der sudanesischen Regierung in Khartoum. 2004 sprachen die Vereinten Nationen angesichts der Morde und Vertreibungen in Darfur von der „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“.
Im April 2004 wurde ein Friedensabkommen zwischen Regierung und Rebellen geschlossen, das seither aber von allen Seiten mehrmals gebrochen wurde. Die Bürgerrechtsbewegungen aus Darfur fordern mehr Mitbestimmung im Staat und eine Entwicklung ihrer Region.
Mehr als 300 000 Menschen sind durch den Konflikt umgekommen, 2,5 Millionen wurden innerhalb der Region vertrieben. Schwere Menschenrechtsverletzungen — Zerstörung von Dörfern, Plünderungen, Massaker an der Zivilbevölkerung und Vergewaltigungen — wurden begangen.
Viele junge Menschen leben auf der Straße ohne Arbeit und Perspektive. Sie können ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten, ihre Familie nicht unterstützen und haben keine Aussicht auf eine bessere Zukunft. So besteht für sie ein hohes Risiko, zu Kriminellen und Außenseitern der Gesellschaft zu werden.
Genau hier setzen wir an
Gemeinsam mit der sudanesischen Organisation CDA (Community Development Association) bauen wir Berufsausbildung in Darfur auf. Junge Frauen und Männer lernen ein Handwerk, mit dem sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und ihre Familien unterstützen können.
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